Wissenschaftskarrieren

Noch immer gilt im Wissenschaftsbereich: je höher die Qualifizierungsstufe desto niedriger der Frauenanteil. Zwar sind durch gezielte Maßnahmen der Frauenförderung und entsprechende rechtliche Rahmenbedingungen die Anteile gestiegen, Chancengleichheit ist jedoch noch lange nicht erreicht.

Die JGU hat eine Reihe von Gleichstellungsmaßnahmen entwickelt, welche die verschiedenen Karrierephasen von Nachwuchswissenschaftlerinnen berücksichtigen - insbesondere jedoch die kritische Mid-Career-Phase nach der Promotion.

Zum Beispiel bietet das Programm für den Weiblichen Wissenschaftsnachwuchs (ProWeWin) langfristige Unterstützung in Form von Trainings und persönlicher Beratung.

Nachwuchswissenschaftlerinnen in fast allen Fächergruppen werden individuelle Mentoring-Angebote (Universitätsmedizin, Geistes- und Sozialwissenschaften, Naturwissenschaften) unterbreitet.

Zudem gibt es einen Stellen speziell zur Förderung von Chancengleichheit und der Leitfaden zu Berufungsverfahren in 2011 um einen wichtigen Baustein erweitert: die aktive Rekrutierung von Frauen.

Damit Universitäten diese aktive Rekrutierung umsetzen können, und zur eigenen Positionierung wird (Nachwuchs-)Wissenschaftlerinnen empfohlen, sich in den entsprechenden Datenbanken einzutragen und zu vernetzen.