Gleichstellungsbeauftragte der Fachbereiche

Aufgaben und Befugnisse

Die Gleichstellungsbeauftragten der Fachbereiche erfüllen auf Fachbereichsebene nach § 72 (5) des Hochschulgesetzes RLP analoge Aufgaben zur Gleichstellungsbeauftragten des Senats. Ihr Arbeitsbereich umfasst im weiteren Sinne alle Aufgaben des Fach­bereichs, wie sie in § 86 HochSchG, bes. Abs. 2, aufgeführt sind.

Die Fachbereichsgleichstellungsbeauftragte wirkt mit an allen sozialen, organisatorischen und personellen Maßnahmen, die die weiblichen Beschäftigten des Fachbereichs betreffen (§ 72 Abs.6 HochSchG).

Zur Wahrnehmung der o.g. Aufgaben ist sie gemäß § 72 Abs. 4 Satz 4:

  • rechtzeitig zu informieren;
  • sie ist zur Abgabe von Stellungnahmen und zur beratenden Teilnahme an den Sitzungen aller Gremien sowie zur Antragsstellung berechtigt. Sie hat in den Sitzungen Rede- und Antragsrecht. Ihre Stellungnahmen sind den Unterlagen beizufügen.
  • Eine Entscheidung, die gegen die Stellungnahme der Gleichstellungsbeauftragten getroffen wurde, ist auf ihren Antrag hin zu überprüfen und erneut zu treffen (§ 72 Abs. 6 HochSchG)

Sie kann (auf ihren Antrag) von ihren Dienstaufgaben teilweise freigestellt werden (§ 72 Abs. 5 Satz 3 HochSchG). 1998 hat der Senat Empfehlungen zur Freistellung gegeben.

Informationen zur Wahl
der Gleichstellungsbeauftragten der Fachbereiche/künstlerischen Hochschulen.

Weitergehende Informationen zu Aufgaben, Befugnissen und Regelungen zur Einbeziehungen z.B. im Bereich Stellenbesetzung und Personalentwicklung finden Sie im Rahmenplan zur Frauenförderung, der Grundordnung sowie dem Leitfaden zur Besetzung von Professuren. Das Formblatt des Senat zur Stellungnahme der Gleichstellungsbeauftragten zu Besetzungsvorschlägen steht hier zum Download zur Verfügung.

Aktuelle Übersicht
der Gleichstellungsbeauftragten der Fachbereiche

Unterstützung

Die zentrale Gleichstellungsbeauftragte berät die Gleichstellungsbeauftragten der Fachbereiche und informiert diese über die aktuellen Themen zur Frauenförderung und Gleichstellung innerhalb und außerhalb der Hochschule. Die dezentralen Gleichstellungsbeauftragten werden als Gäste des öffentlichen Teils des Ausschusses für Gleichstellungsfragen eingeladen.

Die Frauenreferentinnen beraten in allen Belangen wie z.B. Berufungsverfahren, Stellungnahmen oder Konfliktfällen. Sie vermitteln zudem Kontakte zu anderen universitären wie außeruniversitären Anprechpersonen und -stellen.