Christine de Pizan-Programm

Mentoring in den Geistes- und Sozialwissenschaften
Christine de Pizan-Programm

Das Christine de Pizan-Programm ist ein Mentoring Programm der Fachbereiche 01-03 und 05-07 der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz im Rahmen von Gleichstellungsmaßnahmen des Frauenbüros. 

 

Zielsetzung

Das Programm hat das übergreifende Ziel, promovierende/promovierte sowie habilitierende Geistes- und Sozialwissenschaftlerinnen, die an der JGU tätig sind, in ihrem beruflichen Karriereprozess zu begleiten. Damit verfolgt die Universität die Strategie, langfristig den Anteil von Frauen in Führungs-positionen deutlich zu erhöhen.

Das kurz- bis mittelfristige Ziel des Mentoring-Programms ist es, die Vernetzung von Geistes und Sozialwissenschaftlerinnen (in den Fach- bereichen: Katholische und Evangelische Theologie, Sozialwissenschaften, Medien und Sport, Rechts- und Wirtschaftwissenschaften, Philosophie und Philologie, Translations-, Sprach- und Kulturwissenschaften, Geschichts- und Kulturwissenschaften) zu fördern sowie den weiblichen Wissenschaftsnachwuchs in Führungspositionen an der JGU sowie auch außerhalb der Universität zu bringen.

Mittel- bis langfristig wird angestrebt, die Isolation von aufstrebenden Nachwuchswissenschaftlerinnen aufzubrechen und ihnen Wege zu zeigen, wie sie ihre Karriere in Forschung, Lehre und Wirtschaft gezielt angehen können, um die Professur oder auch eine Leitungsposition im Universitätsmanagement, in außeruniversitären Forschungseinrichtungen und in der Wirtschaft zu erreichen und damit ihre Chancen auf sichere Beschäftigungsverhältnisse zu erhöhen. Das Projekt will daher an den individuellen Ausgangssituationen dieser Nachwuchswissenschaftlerinnen ansetzen, um diese auf ihrem Karriereweg zu unterstützen.


Dabei verfolgt das Programm vier wesentliche Ziele:

1. Das Projekt dient dazu, den jungen Wissenschaftlerinnen wichtige Kontakte zu vermitteln, die ihnen auf ihrem weiteren Karriereweg Perspektiven eröffnen. Sie können sich mit den ungeschriebenen "Spielregeln" des Wissenschaftsbetriebs vertraut machen.

2. Das Projekt befördert die Netzwerkbildung von Frauen in der Wissenschaft und will somit den Austausch untereinander stärker initiieren und zur Netzwerkbildung über den Projektzeitraum anregen. Damit sollen Strukturen innerhalb der unterschiedlichen Fachkulturen implementiert werden, die auf eine stärkere Berücksichtigung von Gleichstellungsfragen abzielen und auf die vorhandenen Hindernisse im weiblichen Karriereverlauf aufmerksam machen.

3. Im Rahmen des Projekts werden die Nachwuchswissenschaftlerinnen für die Übernahme einer Führungsposition trainiert und Möglichkeiten geschaffen, sich mit dieser Rolle und ihren Ausgestaltungsformen innerhalb der eigenen Fachkultur auseinanderzusetzen.

4. Das Projekt will die Chancen der Nachwuchswissenschaftlerinnen auf dem Arbeitsmarkt und ihrem Fachgebiete, innerhalb und außerhalb der Universität steigern, um damit das Herausfallen aus dem sozialen Netz durch Beschäftigungslosigkeit zu verhindern.

Vorteile für Mentees

Das Durchlaufen eines Mentoringprogramms oder -prozesses kann für eine Mentee entscheidende Vorteile haben:
  • Entwicklung des beruflichen Persönlichkeitsprofils
  • Orientierung durch Kennenlernen anderer Perspektiven und Erfahrungen
  • Qualifikation durch Einblick in die Berufspraxis oder in andere Berufsfelder,
  • Themen wie Führungstechniken oder die Vorbereitung von Besprechungen/ Konferenzen o.ä., die zur eigenen Qualifikation im Rahmen der „soft skills“ beitragen
  • Training der sozialen Kompetenz
  • Karriereplanung mit Hilfe des Mentors/ der Mentorin
  • Eintritt in soziale und berufliche Netzwerke
  • Handlungs- und Planungssicherheit in der Work/Life Balance

Vorteile für Mentorinnen und Mentoren

Nicht zuletzt werden auch Mentorinnen und Mentoren Vorteile von ihrem Engagement haben: Eigenes Wissen weiterzugeben ist eine spannende Erfahrung, macht Sinn und auch Freude.

Es hat etwas zutiefst Befriedigendes, wenn Jüngere aus den eigenen Erfahrungen Nutzen ziehen und man zu ihrem Erfolg beitragen kann. Mentorinnen und Mentoren berichten außerdem auch, dass sie, durch die Fragen ihrer Mentees angestoßen, den eigenen Werdegang, eigenes Verhalten sowie eigene Strukturen und Wertvorstellungen stärker reflektieren und durchaus auch neue Erkenntnisse über sich selbst gewinnen.

 

            

     

Nachwuchswissenschaftlerinnen an der JGU Mainz
Kontakt Kontakt
Projektkoordination
Stefanie Schmidberger M.A.
Frauenbüro der Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Forum 3, Zi. 00-320
Saarstr. 21
D 55128 Mainz
Tel +49 6131 39-24708
Fax +49 6131 39-25747

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Eine Ko-Finanzierung des Projekts durch den Europäischen Sozialfonds (ESF) ist bewilligt.
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